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Aktuelles

Hier finden Sie die aktuellsten Themen rund um das FEZ und erfahren mehr über Veranstaltungen, die in unserem Haus stattfinden.

11.10.2018 – Unternehmerinnentreff

 

Zum dritten Mal in diesem Jahr heißt es wieder „Frühstücken und Netzwerken“.  Bürgermeisterin Sonja Leidemann lädt zum Unternehmerinnentreff von 8:00 bis 10:00 Uhr im großen Saal des FEZ.

Britta Tigges aus der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet wird Ihnen das Programm Potenzialberatung NRW, unternehmenswert: Mensch vorstellen.

Außerdem geben Heike Keßler und Karin Knütter von Competentia einen Ausblick auf die Planungen der neuen Förderphase des Kompetenzzentrums Frau und Beruf.

Auch der dritte und damit letzte Termin in diesem Jahr bietet wieder Gelegenheit bei einem gemeinsamen Frühstück Kontakte zu knüpfen und Verbindungen zu vertiefen.

Anmelden können Sie sich hierfür unter 581 6202 (Frau Golon) oder per Email: BodenWirtschaft@stadt-witten.de.

16.10.2018 – Mitarbeitermotivation 4.0

 

„Und jetzt soll ich mein Team auch noch motivieren – ich weiß nicht mehr wie!“ Eine Aussage, die von Führungskräften so oder so ähnlich immer öfter fällt. Wo Arbeitsdichte, Zahlendruck und Personalmangel herrschen, ist oft kein Platz mehr für eines der zentralsten Führungsthemen unserer Zeit: MOTIVATION!

 

Doch wir alle wissen, nur zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind auch wirklich leistungsfähig und produktiv. Erleben Sie einen Vortrag, bei dem Sie:

 

  • erfahren, mit welchen Hilfsmitteln Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig motivieren – und zwar jeder Generation;

 

  • einen Koffer voller alltagstauglicher und vor allem kostengünstiger Ideen für Ihren Führungsalltag mitnehmen;

 

  • wirksame Wege kennenlernen, gerade auch in schwierigen Situationen die Motivation Ihres Teams aufrecht zu erhalten.

 

Es erwartet Sie ein interaktiver Vortrag von Führungskräftetrainerin und Coach Andrea Lawlor, geschäftsführende Gesellschafterin der Essener Beratungsfirma 2care, voller hilfreicher Informationen und Anregungen aus der langjährigen Beratung von Führungskräften aus Konzern, Mittelstand und Schule, kombiniert mit der mehrjährigen Praxiserfahrung als Führungskraft.

 

 

Termin: Dienstag, 16. Oktober 2018 , 10 -12  Uhr

 

Veranstaltungsort:

FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum  Witten

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel: 02302/ 581-6261, Mail: joachim.gruener@stadt-witten.de , oder bei Christian Kolb (IHK-Wirtschaftsbüro Witten), Tel. 02302/ 203 95 23  Mail: kolb@bochum.ihk.de

Infoabend im FEZ Witten am 23.10.2018

Jetzt für Infoabend im FEZ anmelden: „Wir haben uns auf den Weg gemacht“

 

Im Rahmen der Entwicklung eines neuen, fundierten, innovativen und zukunftsorientierten Wirtschaftsstrategiekonzeptes für unsere Universitätsstadt Witten befindet sich die Stadtverwaltung Witten weiter im Prozess.

Anfang des Jahres wurde für den Wirtschaftsstandort Witten eine Strukturanalyse, ein Standortvergleich sowie eine Unternehmensbefragung durchgeführt und die Analyseergebnisse öffentlich vorgestellt. Seitdem werden die ermittelten Handlungsbedarfe in einem Beteiligungs,- und Strategieprozess inhaltlich ausgearbeitet.

Die Ausarbeitungen möchte die Wirtschaftsförderung gern präsentieren und lädt alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer herzlich ein, am 23. Oktober um 18 Uhr bis ca. 21 Uhr an der Veranstaltung „Wirtschaft in Witten 2030“ im Wittener Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ), Alfred- Herrhausen-Straße 44, teilzunehmen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis spätestens zum 20. Oktober telefonisch unter  02302/581-6202 oder 581-6200 oder auch per Email an martina.golon@stadt-witten.de oder an BodenWirtschaft@stadt-witten.de gebeten.

06.11.2018 – DIE GRÖSSTEN SPORTLER ALLER ZEITEN  –

… und was hat das mit Verkauf zu tun?

 

Spitzensportler, Weltmeister, Olympiasieger – beliebt, bewundert, gefeiert. Doch was macht deren Mythos aus? Warum sind einige erfolgreicher als andere? Was machen sie besser, um an die Spitze zu kommen?

 

Zur Jahrtausendwende erstellte die Weltsportpresse ihre Hitliste der „Größten Sportler aller Zeiten“. Dieser Vortrag greift etliche dieser Sportlegenden heraus und stellt deren überragenden Leistungen dar. Sportlegenden, die jeder kennt!

 

Erleben Sie deren Leistungen und Rekorde noch einmal mit, an Hand von über 100 Originalfotos und Videos. Vor allem aber: Was sind ihre Erfolgsgeheimnisse? Und fast noch spannender: Was davon kann uns motivieren? Für die Persönlichkeit, die Arbeit, Mitarbeiterführung und für den Verkauf?

 

Es erwartet Sie ein spannender Vortrag von Rainer Fornahl, Pro Coach, mit vielen bewegenden Momenten, humorvollen Geschichten und emotionalen Bildern aus 50 Jahren Sportgeschichte. Ein großes Vergnügen, nicht nur für „Sport-Nostalgiker“, sondern für alle, die in ihrem Beruf mehr erreichen möchten.

 

Termin: Dienstag, 06. November 2018 , 17 -19 Uhr

 

 

Veranstaltungsort:

FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum  Witten

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel: 02302/ 581-6261, Mail: joachim.gruener@stadt-witten.de , oder bei Christian Kolb (IHK-Wirtschaftsbüro Witten), Tel. 02302/ 203 95 23  Mail: kolb@bochum.ihk.de

Wittener Forscher helfen bei nachhaltiger Wasserversorgung in Südindien

Inspektionsreise nach Chennai ergab: Mess-Stationen und Klärwerke haben Starkregen und Jahrhunderthochwasser zum Jahresende 2015 gut überstanden

 

Wasserexperten des Instituts für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben jetzt eine Inspektionsreise nach Tiruvannamalai in der Nähe von Chennai in Südindien abgeschlossen. Ihr Ergebnis: Die Mess-Stationen haben die Folgen des katastrophalen Jahrhunderthochwassers im Dezember 2015 gut überstanden, über das in den deutschen Medien kaum berichtet wurde. Obwohl Teile des Messequipments über zwei Monate mit Schmutzwasser überflutet waren und nach der Flut mit angeschwemmten Müll und Gestein bedeckt waren, haben sich die für das Forschungsprojekt ausgewählte Technik und getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bewährt. Es kam zu keinen Ausfällen der Messtechnik – trotz der zugespitzten Bedingungen vor Ort.

 

Die Wittener Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Ulrich Rudolph arbeiten mit deutschen und indischen Partnern im Bundesstaat Tamil Nadu daran, die Wasserversorgung zu verbessern. „Weit mehr als die Hälfte des Wassers verschwindet dort einfach aus den Leitungen – undichte Stellen, Wasserdiebstahl – es gibt viele Gründe dafür. Die zu bekämpfen ist viel wirkungsvoller als neue Talsperren oder Entsalzungsanlagen zu bauen“, erklärt Prof. Rudolph den Hauptaspekt des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes „Water losses in urban environment“ (WaLUE). (www.walue-india.de)

 

„Es gibt in den großen Städten Indiens und anderer Schwellenländer schon große Erfolge. Mit dem WaLUE-Projekt möchten wir diese Fortschritte auch in kleinere Städte bringen, also quasi ‚aufs Land‘“, ordnet Prof. Rudolph die Bemühungen ein. „Wie müssen wir die Steuerungssysteme für die Pumpen, den Druck und das ganze Netzmanagement anpassen? Wie können wir den häufigen Totalausfall des Wassernetzes stabilisieren? Welche Geräte und welche Software bewähren sich, wenn es darum geht, Lecks zu orten? Das sind unsere Forschungsfragen und natürlich auch die Sorgen der Menschen dort.“ Denn die Wittener Wasserexperten wollen neben der reinen Technik auch eine robuste finanzielle Basis für die Wasserversorgung einführen und arbeiten dafür eng mit der deutschen Entwicklungsbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zusammen.  Dazu muss man den dauerhaften Betrieb und eine qualifizierte Wartung durch lokale Handwerker und Techniker ermöglichen. „Wir wollen die Lebenssituation der Menschen dauerhaft verbessern. Das geht aber nur, wenn internationale und örtliche Banken die Wasserversorgung finanziell nachhaltig absichern können, und dazu muss man auch Fingerspitzengefühl bei der Preisgestaltung, also den Wassertarifen, entwickeln. Und eines wissen wir alle: Geld wollen wir alle nur für etwas zahlen, das auch sicher funktioniert. Wenn die Wassernetze repariert und organisiert sind und auch in Indien besser funktionieren, ist nicht nur den Menschen geholfen: Es werden auch weniger Chemikalien für die Wasseraufbereitung benötigt und energieeffiziente Pumpen tragen zum Klimaschutz bei. Nach erfolgreicher Testphase in Tiruvannamalai soll das WaLUE Konzept in weiteren ähnlich großen Städten in Indien und anderen Schwellenländern nachgebaut werden.

 

Noch während der Laufzeit des Projektes gelang es, Forschung und Praxis miteinander zu verbinden – etwas, was nicht nur in Deutschland oft die Barriere für eine Verbreitung und Implementierung der geleisteten Forschungsarbeit darstellt und in Ländern wie Indien als eine der größten Herausforderungen gilt: Aus dem Vorhaben WaLUE entstand die IGAWE Allianz. IGAWE (Indian-German Allianz for Water Efficiency) ist eine Plattform von WaLUE-Partnern und anderen in ihrem Gebiet führenden deutschen Unternehmen, die gemeinsam in Indien wassertechnische Produkte und Dienstleistungen vermarkten wollen.

 

Weitere Informationen: IEEM gGmbH – Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke, Tel.: 02302 / 91401-0, mail@uni-wh-ieem.de, www.uni-wh-ieem.de

Zwei Bilder zum Zustand der Wasserversorgung bieten wir unter http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue3.jpeg und http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue1.jpeg an. BU: So sahen die Schächte für die Regelung der Wasserversorgung in Südindien nach dem Hochwasser aus: Ein elektronischer Sensor für die Messung von Wasserdruck und -mengen erfasst trotzdem noch die Daten für die Wasserbilanz des örtlichen Leitungsnetzes. (Foto IEEM)

 

 

 

Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.200 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

 

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.