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Aktuelles

Hier finden Sie die aktuellsten Themen rund um das FEZ und erfahren mehr über Veranstaltungen, die in unserem Haus stattfinden.

Gründungsberatung im FEZ Witten  am 12.12.2019

 

Mit einem kostenfreien Beratungsangebot im Forschungs- und Entwicklungszentrum unterstützen die Wirtschaftsförderung der Stadt Witten und das IHK- Wirtschaftsbüro Witten die Gründung von Unternehmen in der Region. Studierende, Wissenschaftler und andere Gründungsinteressierte haben die Gelegenheit, ihre Fragen erfahrenen Gründungsberatern zu stellen und darüber hinaus wertvolle Kontakte zu knüpfen.

 

Das gemeinsame Beratungsangebot der IHK und der Wirtschaftsförderung richtet sich sowohl an Gründungsinteressierte, die in einer frühen Phase der Ideenfindung stecken, als auch an Gründerinnen und Gründer, die bereits einen Businessplan erarbeitet haben und Detailfragen klären möchten. Die Wahl der richtigen Rechtsform gehört genauso zu den durch die Gründungsberatung abgedeckten Themen wie die Frage nach der richtigen Finanzierung für kapitalintensive Gründungen oder Strategien für den Markteintritt. Die gemeinsame Beratung bündelt die Kompetenz der verschiedenen in Witten aktiven Einrichtungen im Bereich der Gründerunterstützung und stellt deshalb ein besonders fundiertes Angebot dar.

 

Für ein erstes Gespräch nehmen sich die Berater pro Vorhaben rund eine Stunde Zeit. Gibt es darüber hinaus Beratungsbedarf, führen die Berater zielgerichtet zu geeigneten Angeboten wie der Betreuung durch einen der 30 IHK-Senior-Experten, einem Geschäftsideen-Check oder zum regionalen Beteiligungsfonds. Die Technologie- und Gründerzentren FEZ und ZBZ in der Alfred-Herrhausen-Straße beherbergen derzeit rund 60 innovative Unternehmen und ermöglichen Gründungsunternehmen die Ansiedlung in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität.

 

Termin: Donnerstag, 12.12.2019, 14.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

FEZ Witten GmbH

Alfred-Herrhausen-Straße 44

58455 Witten

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Zum  gemeinsamen Beratungstermin kann man sich bei Christian Kolb (IHK-Wirtschaftsbüro Witten), Tel. 02302/ 203 95 23 Email: Kolb@bochum.ihk.de  oder bei Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel. 02302/581-6261 Email: Joachim.Gruener@stadt-witten.de anmelden.

Lösungsansätze für Führungskräfte bei Konflikten im Team

 

Ärger im Team? Streit zwischen den Abteilungsleitern? Meinungsverschiedenheiten mit dem Betriebsrat? Das kommt in vielen Unternehmen vor – und kostet Unternehmen jede Menge Zeit und Geld. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen Konfliktszenarien aus der Berufs- und Arbeitswelt unterschiedlichster Prägung und Ausmaßes. Bei der gemeinsamen Veranstaltung des IHK-Wirtschaftsbüros Witten und der Wirtschaftsförderung der Stadt bekommen Sie einen Überblick über die Definition von Konflikten, ihre diversen Arten, die Entstehung und die Ablaufphasen. Wie können erste Anzeichen erkannt werden, welche Handlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung und welche Varianten sind für bestimmte Situationen vorteilhafter? Die Veranstaltungsteilnehmer bekommen so einen geschärften Blick für latente und subtile Konflikte und entwickeln gemeinsam einen kleinen „Erste Hilfe-Koffer“. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich im geschützten Raum über ihre Konfliktbeobachtungen im Arbeitsleben auszutauschen. Der Referent, Dr. Salvio Incorvaia, ist Coach, Trainer und Wirtschaftsmediator im Personalwesen und besitzt langjährige Erfahrung im Umgang und der Bearbeitung von Konflikten in innerbetrieblichen Bereichen.

 

Referent: Dr. Salvio Incorvaia, GRAVITON Management

 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem IHK-Wirtschaftsbüro Witten angeboten

 

Termin: Donnerstag, 19. Dezember 2019, 14:00 – 16:00Uhr

 

Veranstaltungsort:

FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum,

Alfred-Herrhausen-Str. 44,

58455 Witten

 

Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei.

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung)
Tel: 02302/ 581-6261
Mail : joachim.gruener@stadt-witten.de

Kompakt-Workshop: Digitalisierung mit LEGO® SERIOUS PLAY® am 13.02.2020

 

 

Jeder kennt sie, die bunten Steine, mit denen wir als Kinder Türme, Raumschiffe oder Traumhäuser gebaut haben. Aus vielen Kinderzimmern ist LEGO® nicht mehr wegzudenken. LEGO® bietet aber nicht nur eine faszinierende Welt zum Bauen. Es geht darum, Probleme zu lösen, Ideen zu entwickeln und Dingen auf den Grund zu gehen. Deswegen sind die LEGO®-Steine auch in der Arbeitswelt angekommen. LEGO® SERIOUS PLAY® ist die erwachsene Variante dieses Spiels. Am 13.02.2020 haben kleine und mittlere Unternehmen im FEZ in Witten die Gelegenheit, diese Methode in einem dreistündigen kompakten Workshop kennenzulernen. Holger Schneider vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kommunikation ist Mitarbeiter beim FTK – Forschungsinstitut für Telekommunikation und Kooperation e. V. in Dortmund und wird den Workshop im Rahmen der Transferaktivitäten des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Kommunikation moderieren.

 

Einfach drauflos bauen ist aber nicht. LEGO® SERIOUS PLAY® beschreibt einen moderierten Prozess, der die Freude am Modellieren mit geschäftlichen Fragestellungen verbindet und hilft, neue Ideen zu entwickeln, die Kommunikation zu verbessern und Problemlösungen zu gestalten. LEGO® SERIOUS PLAY® verbindet die Reize des Spielens und Modellierens mit einem moderierten Ideenfindungsprozess. Unter Verwendung einer Vielzahl verschiedener LEGO®-Elemente entwickeln die Workshop-Teilnehmer aus ihrer Sicht in aufeinander folgenden Bauphasen detailreiche Modelle, die unterschiedliche Perspektiven zu vorgegebenen Fragestellungen darstellen. In einem moderierten Arbeitsprozess werden die einzelnen Modelle zu einem gemeinsamen Modell oder zu einer miteinander verbundenen Modelllandschaft zusammengefügt. So gelingt ein überzeugender und gleichberechtigter Austausch zwischen unterschiedlichen Interessengruppen (bspw. Abteilungen in einem Unternehmen), die gemeinsam nach Lösungen für ein übergeordnetes Thema – zum Beispiel einen bevorstehenden Digitalisierungsprozess – suchen.

 

Die Methode empfiehlt sich für Unternehmen und Teams, die nach unkonventionellen Ansätzen zur Förderung von Kreativität und zur Verbesserung interner Kommunikationsprozesse suchen. Im Kontext eines Digitalisierungsvorhabens kann der beschriebene Methodenansatz das Verständnis einzelner Teilaspekte vertiefen, die Entwicklung gemeinsamer Unternehmensvisionen fördern, die Identifikation interner und externer Einflussfaktoren und die Ableitung konkreter Maßnahmen erleichtern.

 

Natürlich soll der Spieltrieb nicht zu kurz kommen – im Gegenteil: Workshops auf Basis der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® leben besonders von dem haptisch erlebten Bauen. Was modelliert wird, ist Auslegungssache. Nur wer selbst gebaut hat, weiß genau, was dargestellt werden soll – und da kann es ganz große Unterschiede auch bei äußerlich ähnlichen Modellen geben. Spannend ist, wie die Aussagen der Teilnehmenden ausfallen. Unbewusstes Wissen wird so offengelegt. Die Antworten liefern wichtige Impulse für weitere Bauphasen innerhalb eines Workshops; darüber hinaus sind sie wichtig für die Nachhaltigkeit der Methode, insbesondere dann, wenn es auf das Ende eines Workshops zugeht und Schlussfolgerungen gezogen werden. Handlungsanweisungen können so abgeleitet werden.

 

Referent: Holger Schneider, FTK e.V.

Hinweis gem. der LEGO® SERIOUS PLAY® Trademark Guidelines

Holger Schneider, FTK e.V., ist befähigt, Workshops nach der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® zu moderieren. LEGO, SERIOUS PLAY, die Minifigur sowie die Steine- und Noppen-Konfigurationen sind Trademarks der LEGO Gruppe, die diese Workshops und diese Dokumentation nicht sponsert, autorisiert oder unterstützt.

 

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem IHK-Wirtschaftsbüro Witten angeboten

 

Termin: Donnerstag, 13. Februar 2020, 10:00 bis 13:00 Uhr

 

Veranstaltungsort: FEZ- Forschungs- und Entwicklungszentrum, Alfred-Herrhausen-Str. 44, 58455 Witten

 

Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei.

 

Anmeldung:

Joachim Grüner (Wittener Wirtschaftsförderung) Tel: 02302/ 581-6261
Mail:joachim.gruener@stadt-witten.de

Wittener Forscher helfen bei nachhaltiger Wasserversorgung in Südindien

Inspektionsreise nach Chennai ergab: Mess-Stationen und Klärwerke haben Starkregen und Jahrhunderthochwasser zum Jahresende 2015 gut überstanden

 

Wasserexperten des Instituts für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben jetzt eine Inspektionsreise nach Tiruvannamalai in der Nähe von Chennai in Südindien abgeschlossen. Ihr Ergebnis: Die Mess-Stationen haben die Folgen des katastrophalen Jahrhunderthochwassers im Dezember 2015 gut überstanden, über das in den deutschen Medien kaum berichtet wurde. Obwohl Teile des Messequipments über zwei Monate mit Schmutzwasser überflutet waren und nach der Flut mit angeschwemmten Müll und Gestein bedeckt waren, haben sich die für das Forschungsprojekt ausgewählte Technik und getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bewährt. Es kam zu keinen Ausfällen der Messtechnik – trotz der zugespitzten Bedingungen vor Ort.

 

Die Wittener Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Karl-Ulrich Rudolph arbeiten mit deutschen und indischen Partnern im Bundesstaat Tamil Nadu daran, die Wasserversorgung zu verbessern. „Weit mehr als die Hälfte des Wassers verschwindet dort einfach aus den Leitungen – undichte Stellen, Wasserdiebstahl – es gibt viele Gründe dafür. Die zu bekämpfen ist viel wirkungsvoller als neue Talsperren oder Entsalzungsanlagen zu bauen“, erklärt Prof. Rudolph den Hauptaspekt des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes „Water losses in urban environment“ (WaLUE). (www.walue-india.de)

 

„Es gibt in den großen Städten Indiens und anderer Schwellenländer schon große Erfolge. Mit dem WaLUE-Projekt möchten wir diese Fortschritte auch in kleinere Städte bringen, also quasi ‚aufs Land‘“, ordnet Prof. Rudolph die Bemühungen ein. „Wie müssen wir die Steuerungssysteme für die Pumpen, den Druck und das ganze Netzmanagement anpassen? Wie können wir den häufigen Totalausfall des Wassernetzes stabilisieren? Welche Geräte und welche Software bewähren sich, wenn es darum geht, Lecks zu orten? Das sind unsere Forschungsfragen und natürlich auch die Sorgen der Menschen dort.“ Denn die Wittener Wasserexperten wollen neben der reinen Technik auch eine robuste finanzielle Basis für die Wasserversorgung einführen und arbeiten dafür eng mit der deutschen Entwicklungsbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zusammen.  Dazu muss man den dauerhaften Betrieb und eine qualifizierte Wartung durch lokale Handwerker und Techniker ermöglichen. „Wir wollen die Lebenssituation der Menschen dauerhaft verbessern. Das geht aber nur, wenn internationale und örtliche Banken die Wasserversorgung finanziell nachhaltig absichern können, und dazu muss man auch Fingerspitzengefühl bei der Preisgestaltung, also den Wassertarifen, entwickeln. Und eines wissen wir alle: Geld wollen wir alle nur für etwas zahlen, das auch sicher funktioniert. Wenn die Wassernetze repariert und organisiert sind und auch in Indien besser funktionieren, ist nicht nur den Menschen geholfen: Es werden auch weniger Chemikalien für die Wasseraufbereitung benötigt und energieeffiziente Pumpen tragen zum Klimaschutz bei. Nach erfolgreicher Testphase in Tiruvannamalai soll das WaLUE Konzept in weiteren ähnlich großen Städten in Indien und anderen Schwellenländern nachgebaut werden.

 

Noch während der Laufzeit des Projektes gelang es, Forschung und Praxis miteinander zu verbinden – etwas, was nicht nur in Deutschland oft die Barriere für eine Verbreitung und Implementierung der geleisteten Forschungsarbeit darstellt und in Ländern wie Indien als eine der größten Herausforderungen gilt: Aus dem Vorhaben WaLUE entstand die IGAWE Allianz. IGAWE (Indian-German Allianz for Water Efficiency) ist eine Plattform von WaLUE-Partnern und anderen in ihrem Gebiet führenden deutschen Unternehmen, die gemeinsam in Indien wassertechnische Produkte und Dienstleistungen vermarkten wollen.

 

Weitere Informationen: IEEM gGmbH – Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/Herdecke, Tel.: 02302 / 91401-0, mail@uni-wh-ieem.de, www.uni-wh-ieem.de

Zwei Bilder zum Zustand der Wasserversorgung bieten wir unter http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue3.jpeg und http://www.uni-wh.de/uploads/media/Walue1.jpeg an. BU: So sahen die Schächte für die Regelung der Wasserversorgung in Südindien nach dem Hochwasser aus: Ein elektronischer Sensor für die Messung von Wasserdruck und -mengen erfasst trotzdem noch die Daten für die Wasserbilanz des örtlichen Leitungsnetzes. (Foto IEEM)

 

 

 

Über uns:

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.200 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

 

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.